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Parkett im Bad

Parkett im Bad

Wer bereits mit Parkett lebt, möchte die Vorzüge womöglich nicht mehr missen. Mancher geht vielleicht noch weiter und plant bei der nächsten Renovierung die Verlegung der Dielen im gesamten Wohnbereich – auch im Badezimmer. Doch kann Parkett inmitten von Feuchtigkeit und Nässe überleben? Wir sind der Meinung: Ja, Sie müssen sich nur sicher sein, welche Dielen für das Badezimmer geeignet sind. Mit diesem Beitrag möchten wir Licht ins Dunkel bringen und Sie über die Anforderungen und Möglichkeiten zum Verlegen von Parkett im Bad genauso aufklären wie über die Vor- und Nachteile dieser Entscheidung.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Anforderungen an Parkett im Badezimmer
    1.1 Parkett im Badezimmer – Die Vorteile
    2.1 Parkett im Badezimmer – Die Nachteile
  2. Welche Holzart eignet sich für das Badezimmer?
  3. Welche Oberflächenbehandlung eignet sich für das Badezimmer?
  4. Parkett Boden im Bad verlegen
  5. Kleine und große Schäden reparieren
  6. Parkett im Bad – Besondere Sorgfalt bei Reinigung und Pflege
  7. Fazit: Ist Parkett im Bad eine gute Idee?

1. Die Anforderungen an Parkett im Badezimmer

Holz und Wasser sind nicht immer die beste Kombination, und dafür gibt es viele Gründe. Schließlich hinterlässt Wasser unschöne Flecken und das Holz kann aufquellen. Doch handelt es sich hier um einen schleichenden Prozess, den Sie von Beginn an unterbinden können. Dazu ist einerseits eine gewisse Sorgfalt nötig, andererseits ein schnelles Handeln, wenn Holz und Wasser doch in zu großem Ausmaß zusammentreffen. Wer sich dieses Verhalten langfristig im Alltag antrainiert, kann durchaus von den Vorteilen eines Parkett Bodens im Badezimmer profitieren. Gründe die für einen wohnlichen Holzboden sprechen, gibt es nämlich ausreichend.

1.1 Parkett im Badezimmer – Die Vorteile

Hygienisch, antibakteriell und immer fußwarm – diese Vorteile machen Parkett zu einem beliebten Bodenbelag für Barfußläufer. Nach wärmenden Bädern im Winter und nach jedem Duschgang bietet der Holzboden im Gegensatz zu herkömmlichen Fliesen den Gehkomfort, den Sie sich wünschen. Wenn Sie Parkett wählen, der in mehreren Schichten aufgebaut ist, zeigt sich der Boden sehr formstabil, und bei guter Pflege können Sie ein Leben lang Freude daran haben. Sollten die Gebrauchsspuren im Laufe der Jahre doch überhandnehmen, besteht fast immer die Möglichkeit, den Belag im Rahmen einer Renovierung abzuschleifen.  Parkett gibt Ihrem Bad eine wohltuende sowie warme Atmosphäre. Sie werden vom angenehm beruhigenden Wohngefühl schnell begeistert sein. Natürlich bildet das Holz einen idealen Kontrast zu den Bad-Keramiken. Kalte, glatte Oberflächen kommen in Kombination mit natürlichen Farbspielen eines wärmenden Baustoffs besonders schön zur Geltung. Auch die guten Dämmeigenschaften von Holz dürfen hier nicht unerwähnt bleiben. Selbst, wenn Sie eine Fußbodenheizung verbauen, finden Sie sich in einer großen Auswahl wieder. Denn das hochwertige Parkett, das aufgrund seiner besonderen Widerstandsfähigkeit für Bäder geeignet ist, kann in der Regel auch mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden. Eine vollflächige Verklebung ist im Badezimmer ohnehin immer notwendig.

1.2 Parkett im Badezimmer – Die Nachteile

Pfützen und dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit schaden dem Holz und sollten daher vermieden werden. Sobald Wasser in die Poren gelangt, können unschöne Flecken entstehen. Im schlimmsten Fall quellt das Parkett auf oder es verzieht sich. Daher ist eine sorgfältige Versiegelung besonders wichtig. Doch auch diese erfordert später einen sorgfältigen Umgang. Meistens wird Lack zum Schutz verwendet. Dieser verhält sich zum Wasser unempfindlich. Die Eigenschaft der Undurchlässigkeit kann dann geschwächt werden, wenn Kratzer und Beschädigungen entstehen. Damit Ihr Holzboden im Badezimmer den optimalen Schutz erhält, raten wir dazu, die Dielen von einem Fachmann verlegen zu lassen. Der Handwerker wird zwar eine entsprechende Rechnung stellen, doch Sie dürfen sicher sein, dass Ihr Parkett professionell verlegt ist.

2. Welche Holzart eignet sich für das Badezimmer?

Falls Sie gerade dabei sind, sich für ein geeignetes Parkett zu entscheiden, sollten Sie sich auf robuste und widerstandsfähige Harthölzer konzentrieren. Schließlich wird Ihr Holzboden einerseits einer hohen Beanspruchung unterliegen, andererseits muss er mit hoher Luftfeuchtigkeit und Wasser zurechtkommen. Wählen Sie ein formstabiles Holz mit geringem Schwund- und Quellverhalten. Mit den Harthölzern Eiche, Nussbaum oder Doussie liegen Sie richtig.

Experten-Tipp: Falls es Ihre optischen Vorstellungen zulassen, bieten Holzsortierungen mit auffallenden Maserungen wie beispielsweise Rustikal oder Markant im Badezimmer große Vorteile. Kleine Kratzer und Flecken verschwinden in der rustikalen Optik und Sie können aufwändige Renovierungen um einige Jahre nach hinten schieben.

 

Massives Parkett eignet sich für das Verlegen im Badezimmer weniger als Dielen mit Mehrschichtenaufbau. Der Grund liegt darin, dass der Mehrschichtaufbau deutlich formstabiler ist und kaum Fugen zurückbleiben. Damit wird dem Wasser der Weg in die Holzschichten zumindest erschwert. Achten Sie zusätzlich darauf, dass die Deckschicht Ihrer Dielen aus massivem Holz besteht und möglichst dick ist. Denn es hängt einzig und allein an der Stärke der Nutzschicht, wie oft Sie den Boden abschleifen können. In der Regel können Sie bei Parkett aus mehreren Schichten eine solche Renovierung ein- bis zweimal im Laufe der Nutzungsdauer vornehmen.

3. Welche Oberflächenbehandlung eignet sich für das Badezimmer

Egal wo Sie Parkett einsetzen – es benötigt immer eine Oberflächenbehandlung, die vor Abnutzung, Feuchtigkeit und Verschmutzungen schützt. Dazu können Sie die Dielen entweder lackieren oder ölen. Sie entscheiden immer dann richtig, wenn Sie den jeweiligen Einsatzbereich in den Fokus stellen. Natürlich darf auch der persönliche Geschmack mitentscheiden. Schließlich unterscheiden sich die Behandlungen nicht nur in Ihren Vor- und Nachteilen, sondern auch in der Optik.

Wer die geölte Variante bevorzugt, erhält eine durchlässige, atmungsaktive Oberfläche mit positiven Effekten für das Raumklima. Rein optisch entsteht ein mattes Erscheinungsbild. Das schützende Öl dringt bis tief in die Poren des Holzes ein und vermindert das Eindringen von Flüssigkeit. Im besten Fall perlt das Wasser sogar ab. Natürlich hinterlassen auch Cremes und andere fetthaltige Pflegeprodukte ihre Spuren im Badezimmer. Dabei kann Fett zu hartnäckigen Flecken führen. Die geölten Dielen haben den Vorteil, dass lokale Reparaturen und Ausbesserungen durchaus möglich sind. Sie werden jedoch immer empfindlicher sein als lackierte Parkett Böden. Zudem ist ein regelmäßiges Nachölen erforderlich.

Lackiertes Parkett besticht mit einer durchgehenden Oberfläche mit leichtem Glanz. Dabei gibt es heutzutage auch Lacke, die eine extra matte Optik bewirken. Die Schutzschicht aus Lack ist undurchlässig und es kann keine Flüssigkeit in die Poren einsickern. Allerdings verliert das Holz durch die Behandlung auch seine Atmungsaktivität. Zudem ist Lack anfällig für Kratzer und lokale Ausbesserungen sind nicht möglich. Ein klarer Vorteil liegt in der leichten Pflege. Neben der nebelfeuchten Reinigung ist keine zusätzliche Pflege nötig.

Es fällt schwer eine Empfehlung zu einer bestimmten Oberflächenbehandlung auszusprechen. Auf der einen Seite ist lackiertes Parkett nur so lange geschützt, bis erste Kratzer auftauchen oder die Folgen nicht ganz perfekter Abdichtungen an den Rändern bemerkbar werden. Geöltes Parkett dagegen hat von Beginn an einen geringeren Schutz, während die natürlichen, positiven Eigenschaften des Holzes bezüglich Atmungsaktivität und Haptik voll zum Tragen kommen.

4. Parkett Boden im Bad verlegen

Es wurde bereits erwähnt, dass Sie das Verlegen von Parkett Böden im Badezimmer immer von einem Fachmann erledigen lassen sollten. Erstens ist die vollflächige Verklebung für Laien wesentlich schwerer zu bewerkstelligen als die schwimmende Verlegung, die für das Bad absolut ungeeignet ist. Zweitens muss der Holzboden bei diesen speziellen Nutzungsansprüchen professionell und perfekt verlegt sein, damit Sie auch lange Freude daran haben. Gleiches gilt für die Fugenränder, die mit Silikon abgedichtet werden müssen. Ein ausgebildeter Handwerker verfügt über Fachkenntnisse und Erfahrungen, um Ihrem Boden den nötigen Schutz vor Feuchtigkeitseinflüssen zu geben.

5. Kleine und große Schäden reparieren

Mit einem Parkett Boden im Badezimmer können ausgeprägte Pedanten die Möglichkeit nutzen, über sich hinauszuwachsen. Denn so unterschiedlich die Geschmäcker auch sind, über kleine Gebrauchsmakel muss hinweggesehen werden. So wird der eine oder andere auch schnell erkennen, dass sich Macken sogar positiv auf die Optik auswirken und den individuellen Charakter des Holzes auf charmante Weise unterstreichen. Wer sich in dieser Meinung nur schwer wiederfinden kann, entscheidet sich für geöltes Parkett. Denn hier lassen sich einzelne Schäden abschleifen und neu einölen. Manchmal kann auch Möbelpolitur dazu beitragen, kleine Spuren nahezu unsichtbar zu machen. Wie bereits erwähnt, können bei lackierten Dielen keine lokalen Reparaturen durchgeführt werden. Hier helfen Reparatur-Sets aus dem Fachhandel. Das Weichwachs steht in unterschiedlichen Farbtönen zur Verfügung und wird in die beschädigte Stelle gedrückt. Sobald es ausgehärtet ist, können Sie den Bereich mit Klarlack versiegeln.

Falls kleinere Reparaturen bei weitem nicht mehr ausreichen, weil zu viele Beschädigungen auf dem Parkett vorhanden oder die Mängel zu gravierend sind, ist der Zeitpunkt ideal, um über eine Renovierung nachzudenken. Wenn das Ausmaß der Schäden es zulässt, können Sie lackiertes Parkett anschleifen und anschließend neu lackieren. Doch irgendwann im Laufe der Nutzungsdauer wird immer ein kompletter Abschliff nötig sein. Verwenden Sie dazu eine Schleifmaschine und arbeiten Sie in mehreren Durchgängen, um die alte Versiegelung mitsamt den Makeln zu entfernen. Anschließend ist eine sorgfältige Reinigung der Oberfläche erforderlich. Abschließend tragen Sie neuen Lack oder neues Öl auf. Wer schon einmal Parkett geschliffen hat, erinnert sich in der Regel an enormen Arbeitsaufwand und große Zeitintensität. Zudem ist eine absolut akkurate Sorgfalt notwendig, um weitere Makel zu vermeiden. Daher empfehlen wir Ihnen, einen professionellen Handwerker für die Komplett-Renovierung zu beauftragen. Sie können dann selbst entscheiden, ob Sie die Vor- und Nebenarbeiten lieber selbst erledigen möchten.

6. Parkett im Bad – Besondere Sorgfalt bei Reinigung und Pflege

Ein Holzboden muss in jedem Raum gut gepflegt werden. Im Bad kommt es zusätzlich auf die Schnelligkeit an. Mit Wasser darf auch mal gespritzt werden, es muss nur so schnell wie möglich vom Parkett aufgewischt werden. Übrigens verhält sich das bei Wasserdampf genauso. Sie können es kaum vermeiden, dass er entsteht, doch ist es möglich, diesen durch ausgiebiges Lüften schnell wieder aufzulösen. Die Rede ist von kleinen Änderungen in den Gewohnheiten, damit Sie lange Freude an Ihrem Parkett haben. Machen Sie es sich auch zur Routine, den Holzboden im Anschluss an das Bade- oder Duscherlebnis trocken zu reiben.

Sie haben eine Fußbodenheizung unter dem Parkett? Dann verzichten Sie im Idealfall auf das Auslegen von Badematten. Ansonsten spricht nichts dagegen, solange diese trocken sind. Entfernen Sie feucht gewordene Matten umgehend vom Bodenbelag und trocknen Sie diese in einem geeigneten Raum.

Verzichten Sie bei der täglichen Reinigung Ihrer Parkett Böden auf aggressive Scheuermittel und Reiniger. Mit milden Neutralreinigern und speziellen Holzpflegeprodukten können Sie im Badezimmer viel bewirken. Wischen Sie Ihren Holzboden höchstens nebelfeucht und haben Sie immer ein Auge darauf, die Oberfläche der Dielen nicht zu zerkratzen. Bringen Sie das Parkett nicht mit spitzen oder scharfkantigen Utensilien in Berührung – ganz gleich, ob beim Putzen oder für andere Zwecke. Ein geölter Boden muss regelmäßig mit Öl nachbehandelt werden. Bei starken Gebrauchsspuren ist ein Abschliff und eine neue Versiegelung nötig. Halten Sie sich bezüglich des idealen Zeitpunktes jeweils an die Angaben des Herstellers.

7. Fazit: Ist Parkett im Bad eine gute Idee?

Wirklich jeder Raum kann heute mit einem Parkett Boden verschönert werden. Selbst das Badezimmer bleibt hier nicht außen vor. Denn Möglichkeiten, das Holz zu schützen, zu versiegeln und abzudichten gibt es ausreichend. Auf diese Weise können Sie alle Vorzüge von Holz, einem kostbaren Werkstoff der Natur, voll auskosten. Wer schon einmal barfuß über Parkett gelaufen ist, wird nicht mehr auf Fliesen oder Keramik gehen wollen. Die Rede ist von einem Wohlfühlfaktor, der sich nicht bestreiten lässt. Daher nehmen auch viele die Pflegeintensität von Parkett im Badezimmer gerne in Kauf. Zugegeben, etwas mehr Engagement als bei anderen Bodenbelägen ist schon notwendig. Dazu müssen Sie immer ein Auge auf das Raumklima haben, sorgfältig lüften und verspritztes Wasser sofort von den Dielen entfernen. Belohnt werden Ihre Mühe und Aufmerksamkeit immer mit einer wohnlichen Optik und angenehmen Haptik. Sie sind auf den Geschmack gekommen? Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf Ihr neues Bauprojekt mit charaktervollem und langlebigem Parkett im Badezimmer.