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Parkett: Vorsorge ist die beste Pflege

Diese zehn Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

Der natürliche Werkstoff Holz ist ein überaus beliebtes Material bei der Wahl eines Bodenbelags. Für Holz spricht nicht nur seine optische Attraktivität und Langlebigkeit, sondern auch sein ganz spezieller, einzigartiger Charakter. Dieser sorgt unter anderem dafür, dass ein Parkettfußboden das Raumklima positiv beeinflussen kann und insgesamt den Wohlfühlfaktor eines Raumes erhöht. Damit Holz auch auf lange Zeit attraktiv und ansehnlich bleibt, müssen im Umgang mit Parkett allerdings auch einige weniger positive Eigenschaften und Empfindlichkeiten des Materials berücksichtigt werden. Aus diesem Grund haben wir für diesen Blogbeitrag von Traumboden24 einmal zusammengetragen, welche Verhaltensweisen für das Aussehen der Parkettdielen gar nicht gut sind. Herausgekommen sind zehn Fehler, die Sie im Umgang mit Parkett unbedingt vermeiden sollten.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Parkettdielen und zu viel Feuchtigkeit
  2. Falsche Reinigungsmittel und zu viel davon
  3. Parkett mit scharfkantigen Gegenständen reinigen
  4. Bedenkenlos auf vermeintlich harmlose Hausmittel vertrauen
  5. Die Materialeigenschaften verwendeter Produkte nicht prüfen
  6. Den Parkettboden mit Straßenschuhen betreten
  7. Gegenstände und Möbel über das Parkett ziehen oder schieben
  8. Haustiere mit ungeschnittenen Krallen auf das Parkett lassen
  9. Den Schutz stark frequentierter Bereiche des Parketts ignorieren
  10. Die Nachbehandlung der Parkettdielen hinauszögern

1. Parkettdielen und zu viel Flüssigkeit

Wer einen Parkettboden besitzt, weiß in der Regel, dass Wasserpfützen dort nicht hingehören. Nicht immer ist jedoch bekannt, dass auch normales feuchtes Wischen für Parkett schon zu viel Wasser bedeuten kann. Es ist deshalb wichtig, den Parkettboden immer nur nebelfeucht zu wischen. Das bedeutet, dass zwar ein Eimer mit Putzwasser verwendet wird, der Putzlappen vor dem Wischen aber so gründlich wie möglich ausgewrungen wird. Keinesfalls darf er tropfnass sein. Sonst fließt womöglich Flüssigkeit zwischen den Ritzen in die Parkettdielen, wird dort vom Holz aufgesogen und verursacht Wölbungen und dunkle Flecken. Aus Versehen verschüttete Flüssigkeiten müssen aus diesem Grund möglichst sofort entfernt werden, bevor die Feuchtigkeit in das Parkett eindringen kann.

2. Falsche Reinigungsmittel und zu viel davon

Viel hilft viel, ist für Holzboden nie eine gute Idee. Stattdessen gilt bei der Reinigung von Parkett: je sanfter und gering dosierter das Reinigungsmittel, umso besser. Völlig ungeeignet sind Scheuermittel, Produkte auf Silikonbasis und aggressive Chemikalien, die Chlor oder Ammoniak enthalten. Zum nebelfeuchten Wischen genügt oft schon klares Wasser oder einige Spritzer eines Neutralreinigers. Wahlweise können auch spezielle Holzpflegemittel oder Holzseife eingesetzt werden. Falls Pflegeprodukte nicht ausdrücklich für die direkte Anwendung auf dem Parkett ausgewiesen sind, sollten sie immer im Wasser verdünnt werden und nicht in konzentrierter Form auf den Parkettdielen verteilt werden. Auch langes Einwirken ist nicht zu empfehlen. Es besteht anderenfalls immer die Gefahr von Verfärbungen.

3. Das Parkett mit scharfkantigen Gegenständen reinigen

Kennen Sie alle Aufsätze Ihres Staubsaugers oder benutzen Sie, wie die meisten Menschen, immer denselben? Dann sollten Sie spätestens jetzt damit aufhören und den weichen Bürstenaufsatz raussuchen, der für Parkett geeignet ist. Denn scharfe Kanten verkratzen die Parkettdielen und dürfen daher nicht zum Einsatz kommen. Sollten Sie nicht ganz sicher sein, ob Sie den richtigen Aufsatz zur Hand haben, verzichten Sie am besten ganz aufs Saugen und befreien Ihr Parkett mit einem weichen Besen von Staub und grobem Schmutz. Ein absolutes No-Go ist die Verwendung eines Dampfreinigers. Nicht nur kann der ungewohnte Umgang zu Verkratzungen führen; vor allem die Hitze schädigt in diesem Fall die Holzoberfläche. Die Schutzschicht wird durchlässiger oder im schlimmsten Fall sogar komplett zerstört.

4. Bedenkenlos auf vermeintlich harmlose Hausmittel vertrauen

Hausmittel sind eine günstige, in der Regel harmlose und häufig überraschend effektive Alternative zu teuren, meist wenig nachhaltigen Spezialprodukten. Zum Entfernen von Flecken auf Parkett sollten sie jedoch nicht einfach so verwendet werden. Essig zum Beispiel kann in Küche und Bad in vielen Fällen Wunder bewirken – auf dem Parkett greift die enthaltene Säure jedoch die Schutzschicht an und macht sie durchlässiger für Schmutz und Feuchtigkeit. Wenn Sie unschlüssig sind, welches Hausmittel für Parkett eingesetzt werden kann, sollten Sie entweder ganz darauf verzichten oder die Wirkung der jeweiligen Substanz wenigstens vorher an einer wenig sichtbaren Stelle des Parkettbodens testen.

5. Die Materialeigenschaften verwendeter Produkte nicht prüfen

Nicht alles entpuppt sich als das, was es scheint – so wirkt manches weich und ungefährlich für Parkett, schadet aber doch. Aus diesem Grund bitte auch Hände weg von Microfasertüchern! Sie sind in fast jedem Haushalt zu finden, da sie seit einiger Zeit als einfach einzusetzende Allzweckwaffe gegen Schmutz gelten. Auf dem Parkett haben sie aber nichts zu suchen, denn obwohl die Tücher sehr weich wirken, sind die enthaltenen Fasern scharfkantig und hinterlassen feine Kratzer auf der Holzoberfläche. Stattdessen sollte bei Putztüchern Baumwolle das Material Ihrer Wahl sein.

6. Den Parkettboden mit Straßenschuhen betreten

Für einige mag es lästig klingen, aber eigentlich ist es eine reine Gewöhnungssache: die Straßenschuhe direkt hinter oder sogar noch vor der Wohnungstür ausziehen. Dreck, Sandkörner oder kleine Steinchen können sich sonst im Sohlenprofil festsetzen und das Parkett zerkratzen, ohne dass man selbst dies überhaupt wahrnimmt. Ganz besonders schädlich sind hochhackige Schuhe: Auch wenn sie vielleicht sauber und keine Gefahr für Kratzer sind, können sie mit ihren Pfennigabsätzen doch unschöne Dellen im Parkett verursachen.

7. Gegenstände und Möbel über das Parkett ziehen oder schieben

Stuhlrollen können hart oder gummiert sein. Im ersten Fall können sie auf Dauer Schäden am Parkett verursachen und sollten daher gegen Rollen mit einer Gummi-Ummantelung ersetzt werden. Stuhl- und Tischbeine sowie alle verrückbaren Möbelstücke sollten dringend mit Filzgleitern versehen werden. Pflanzen gehören auf Pflanzroller. Kratzer im Parkett sind anderenfalls völlig unvermeidbar. Neben dem ständigen Mobiliar, das gezielt kratzsicher gemacht werden kann, gibt es immer wieder auch temporär abgestellte Gegenstände, die auf dem Parkett bewegt werden sollen, zum Beispiel ein Getränkekasten. Derartige Elemente sollten gewohnheitsmäßig immer angehoben und getragen, aber nie gezogen oder geschoben werden.

8. Haustiere mit ungeschnittenen Krallen auf das Parkett lassen

Kleine Haustiere wie Hamster oder Kaninchen bleiben wahrscheinlich überwiegend in ihren Käfigen. Wenn Sie jedoch einen Hund besitzen, wird er sich wohl genauso frei in der Wohnung und auf dem Parkett bewegen dürfen wie Sie. Aber während Sie Hausschuhe oder mindestens Strümpfe tragen, läuft Ihr Hund mit seinen Pfoten direkt über das Parkett. Das wird mit der Zeit deutliche Kratzspuren hinterlassen. Denken Sie deshalb unbedingt daran, Ihrem Hund regelmäßig die Krallen zu schneiden.

9. Den Schutz stark frequentierter Bereiche des Parketts ignorieren

Sobald entschieden ist, wie ein frisch mit Parkett verlegter Raum möbliert werden soll, ist im Prinzip auch relativ leicht einzuschätzen, welche Stellen des Bodens besonders stark beansprucht sein werden. Das sind generell zum Beispiel Ein- und Durchgangsbereiche, die Stellen vor Herd und Spüle oder an einem Schreibtisch. Hier lohnt es sich, diverse Schutzmatten auszulegen, die von Anfang an Kratzer und Feuchtigkeit abfangen. Erhältlich in verschiedenen Farben und Mustern oder in transparenter Ausführung können sie wahlweise entweder optische Akzente setzen oder beinahe unsichtbar bleiben.

10. Die Nachbehandlung der Parkettdielen hinauszögern

Je nach Oberflächenbehandlung kann der Umgang mit einem Parkettboden unterschiedlich ausfallen. Eine Beschichtung aus Öl ist vor allem empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Eine Lackbeschichtung kommt zwar etwas besser mit Feuchtigkeit klar, ist allerdings anfälliger gegenüber Kratzern. Auf diese Eigenarten muss im Umgang natürlich Rücksicht genommen werden. Ein weiterer Unterschied ist, dass eine Ölbeschichtung im Gegensatz zu Lack von Zeit zu Zeit nachbehandelt werden kann. Und genau das sollte wirklich regelmäßig erfolgen, denn der Schutzfilm kann dadurch wieder erneuert werden. Auch wenn bereits vorhandene Kratzer und Flecken dadurch nicht verschwinden, dauert es doch deutlich länger, bis wieder neue hinzukommen. So kann der Zeitraum entschieden verlängert werden, bis eine Grunderneuerung, also ein komplettes Abschleifen der Parkettoberfläche, notwendig wird.