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Parkett fürs Gewerbe

Die speziellen Anforderungen im Objektbereich

Ein Parkettboden ist widerstandsfähig, langlebig und für das private Wohnen eine tolle Gestaltungsmöglichkeit. Wird das Parkett jedoch konstant starker Beanspruchung ausgesetzt, kann sich das optisch sehr schnell bemerkbar machen. Müssen Objektbereiche wie Restaurants, Einzelhandel, Arztpraxen oder Hotels deshalb auf den attraktiven Bodenbelag aus Holz komplett verzichten? Wir von Traumboden24 sehen das nicht so und erklären Ihnen im folgenden Blogbeitrag, unter welchen Voraussetzungen Parkett kein Problem ist. Außerdem erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie ergreifen sollten, um mit einem Parkettboden auch auf einer gewerblich genutzten Fläche eine gute und langfristige Entscheidung zu treffen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Welche Eigenschaften benötigt Parkett im Objektbereich?
  2. Welche Holzart passt besonders gut für Gewerbeflächen?
  3. Welche Oberflächenversiegelung sollte verwendet werden?
  4. Gibt es besonders geeignete Oberflächendesigns?
  5. Fazit: Die Vorteile von Parkett im Objektbereich

1. Welche Eigenschaften benötigt Parkett im Objektbereich?

Parkett im Objektbereich muss ziemlich viel aushalten. Um der starken Beanspruchung dauerhaft standzuhalten und möglichst lange ein ansehnliches Aussehen zu bewahren, sollte ein Parkettboden vor allem über folgende Eigenschaften verfügen:

  • Die Holzart sollte hart, fest und dadurch besonders strapazierfähig sein.
  • Das Parkett sollte möglichst unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein.
  • Die Oberfläche sollte leicht zu reinigen und zu pflegen sein.
  • Die Holzsortierung sollte entstandene Schäden wie Kratzer und Flecken optisch möglichst gut kaschieren können.
  • Das Parkett sollte über eine ausreichend dicke Nutzschicht verfügen, die mehrfach zu renovieren ist.

Darüber hinaus gibt es einen weiteren Punkt, der sich nicht auf die Holzeigenschaften selbst bezieht, sondern für die Montage des Parketts wichtig ist:

  • Der Parkettboden sollte vollflächig verklebt werden, denn nur diese Verlegetechnik verspricht den besten Gehkomfort und geringsten Trittschall.

2. Welche Holzart passt besonders gut für Gewerbeflächen?

Für einen Parkettboden im Objektbereich sollte auf jeden Fall ein widerstandsfähiges Hartholz verwendet werden. Eiche zum Beispiel eignet sich sehr gut: Als heimisches Holz benötigt es keine langen Transportwege, verursacht geringere Kosten als Tropenhölzer, zudem ist es in gestalterischer Hinsicht sehr vielfältig. Natürlich sind aber auch die meisten Tropenhölzer geeignet, weil sie von Natur aus sehr widerstandsfähig und robust sind. Allerdings sind sie in der Regel deutlich teurer als heimische Harthölzer und können deshalb manchmal schlicht „zu schade“ für die besonders starken Abnutzungserscheinungen einer Gewerbefläche sein.

3. Welche Oberflächenversiegelung sollte verwendet werden?

Die Parkettoberfläche kann entweder mit Lack oder mit Öl behandelt werden. Lack reduziert die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und macht das Parkett insgesamt pflegeleichter. Ein hoch professioneller Mehrkomponenten Lack ist hierfür die einzig richtige Wahl. Der Nachteil: Die Lackschicht reagiert empfindlich auf Kratzer. Dazu kommt, dass eine lackierte Parkettoberfläche immer nur vollständig renoviert werden kann. Einzelne Bereiche lassen sich daher nur schwer partiell ausbessern.

Eine Oberflächenbehandlung des Parketts mit Öl ist nach unserem Ermessen für gewerbliche und öffentliche Bereiche weniger geeignet. Die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und der immer wiederkehrende Aufwand für das Nachölen ist einfach zu hoch. Der Vorteil: Kommt es zu besonders schweren und stark sichtbaren Schäden, kann geöltes Parkett lokal renoviert werden. Optik und Haptik wirken besonders natürlich.

4. Gibt es besonders geeignete Oberflächendesigns?

Es gibt Parkett mit glatter oder strukturierter Oberfläche. Für Fußböden im Objektbereich sollten auf jeden Fall strukturierte Parkettböden gewählt werden, die Flecken und Kratzer möglichst gut kaschieren. Gebürstetes oder sägeraues Parkett sind für diesen Zweck sehr gut geeignet. Auch Böden im Vintage-Look können eine gute Lösung sein, denn sie erhalten bereits bei der Fertigung diverse Gebrauchsspuren, sodass der Übergang vom neuen zum beanspruchten Parkettboden optisch nicht so stark ins Gewicht fällt. Ebenfalls hilfreich ist eine rustikale Holzsortierung mit einer ausdrucksstarken Maserung und vielen Astlöchern. Was die Farbe angeht, so gelingt es Braun- und Grautöne sicher am besten, kleine Macken und Flecken zu überdecken. Grundsätzlich kann in diesem Punkt aber durchaus der persönliche Geschmack oder die Anforderungen vor Ort entscheiden – solange die Ränder des Farbspektrums mit Weiß und Schwarz vermieden werden. Denn diese beiden Farben heben gerade Verschmutzungen eher hervor, als sie zu verdecken.

5. Fazit: Die Vorteile von Parkett im Objektbereich

Parkett ist nicht nur für den Privatbereich ein attraktiver Bodenbelag, sondern kann definitiv auch auf Gewerbeflächen überzeugen. Das liegt unter anderem an folgenden Gründen:

  • Parkett ist pflegeleicht und strapazierfähig.
  • Parkett ist ein natürlicher und langlebiger Bodenbelag.
  • Parkett ist hochwertig und wirkt immer stilsicher.
  • Parkett ist allgemein beliebt und verfügt über eine hohe Akzeptanz.
  • Parkett ist in vielen Variationen erhältlich.
  • Parkett ist gut fürs Raumklima.
  • Parkett trägt in nicht unerheblichem Maße zu einer Wohlfühlatmosphäre bei.